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HE nimmt erste E-Ladesäulen an neuer Park-and-Ride-Anlage in Betrieb

E-Ladesäulen an neuer Park-and-Ride-Anlage

In Meschede werden jetzt die ersten öffentlichen E-Ladesäulen in Betrieb genommen: Jana Janota (Stadt Meschede) und Björn Drexler (HE) präsentieren die „TankE“ auf der neuen Park-and-Ride-Anlage an der Lagerstraße. Bildnachweis: HochsauerlandEnergie GmbH

Meschede. Das heimische Kommunalunternehmen HochsauerlandEnergie GmbH (HE) unterstützt den Ausbau der Elektromobilität in der Region: In Meschede nimmt die HE jetzt die ersten beiden öffentlichen E-Ladesäulen in Betrieb. Sie befinden sich auf der neuen Park-and-Ride-Anlage an der Lagerstraße. Wenn die Kreis- und Hochschulstadt Meschede das Areal am Montag, 29. Oktober, eröffnet, können „Elektromobilisten“ ihr Auto dort auftanken - „mit der Kraft der 1000 Berge“, wie der heimische Energieversorger sein Engagement für die E-Mobilität überschreibt.

Voraussetzung, um Elektroautos „alltagstauglich“ zu machen, sei eine gute Lade-Infrastruktur, weiß Björn Drexler, zuständiger Mitarbeiter der HE: „Und dazu möchten wir einen Beitrag leisten.“ E-Ladesäulen seien ein wichtiges Ausstattungsmerkmal für moderne öffentliche Parkplätze, ergänzt Jana Janota vom Fachbereich Planung und Bauordnung der Stadt Meschede – ebenso wie beispielsweise Fahrradboxen oder Carsharing-Parkplätze: „So wird ermöglicht, mit verschiedenen Verkehrsträgern unterwegs zu sein.“ Auch in Meschede werden auf diese Weise - in direkter Nachbarschaft zu Bahnhof und ZOB - Individual- und Öffentlicher Personennahverkehr miteinander verknüpft - Jana Janota: „So wird ein Parkplatz zur Mobilitätsstation.“ Natürlich könne man auch die Innenstadt besuchen und Einkäufe erledigen, während das E-Mobil auf der Park-and-Ride-Anlage aufgeladen werde.

Die beiden Ladesäulen sind für so genannte „Typ 2-Stecker“ ausgerüstet - die gängigste Form, mit der Elektroautos ausgestattet sind. An jeder Säule können je zwei Fahrzeuge zeitgleich mit bis zu 22 kW aufgeladen werden - pro Kilowattstunde Energie werden 30 Cent fällig. Die Ladedauer ist dabei von Fahrzeugtyp und -akku abhängig.

Um eine möglichst einfache und reibungslose Bezahlung zu gewährleisten, arbeitet die HE mit dem führenden europaweiten Anbieter für Bezahlvorgänge an Ladesäulen zusammen - dem Unternehmen PlugSurfing. Für die Bezahlung gibt es drei Möglichkeiten - per App sowie per Ladeschlüssel und Ad-hoc-Ladung über ein Barcodesystem.

Wer die App nutzt, hat - neben dem eigentlichen Bezahlvorgang - die Möglichkeit, weitere Ladesäulen in der jeweiligen Umgebung zu finden. Dabei werden auch Verfügbarkeit und Energiepreise der Ladesäulen angezeigt. Wer per Chipladeschlüssel zahlen möchte, muss einen solchen Schlüssel zuvor zum Preis von 9,95 Euro direkt beim Anbieter PlugSurfing erwerben. Dieser Schlüssel wird dann einfach an das Auslesegerät der Ladesäule gehalten, um den Ladevorgang zu starten. Für eine Zahlung per Barcode muss mit dem Smartphone der Barcode gescannt werden, der sich auf der Ladesäule befindet. Auf diese Weise wird man auf eine Homepage weitergeleitet, wo der Ladevorgang einmalig mit verschiedenen Zahlsystemen bezahlt werden kann - ohne dauerhafte vertragliche Bindung an einen Anbieter.

Mehr Informationen zum Thema E-Ladesäulen finden Interessierte auch unter www.hochsauerlandenergie.de im Internet.